13.  Historienspektakel im Jahr 2012

 

In diesem Jahr ist alles anders. Wir spielen erstmals als Theater in der Marienkirche zu Prenzlau.

Ein wirklich imposanter Rahmen. Es erwartet Sie ein Spektakel in drei Akten.

Unserem Autor Martin Mehner ist es gelungen das 18. Jahrhundert geschickt mit dem Heute zu verbinden.

 Das Heute:

 Sicherlich kennen viele von Ihnen Stadler und Walldorf, die beiden alten „Meckerköppe“ aus der Muppetshow.

 

Bei uns sind das  zwei alte Bekannte – die beiden alten Damen aus sonstigem Bild 5 Ihnen wird es gelingen,

hin und wieder die Handlung aus dem 18. Jahrhundert ins Jahr 2012 zu bringen.

Es ist erstaunlich, wie viel oder wie wenig sich seit dem verändert hat. 

Schauen Sie einfach bei Ihrem Besuch links neben die Bühne,

dort sind die Logenplätze für die stichelnden alten Damen. Vorsicht, es ist reserviert!

 

Das 18. Jahrhundert:

 

Die Handlung beginnt im Jahre 1808, wir befinden uns im Spätbarock –

selbstverständlich mit schönen Damen in  opulenten Kleidern. Ein Augenschmaus, versprochen.

 Der erste Akt dreht sich rund um das erste Auftreten des Herrn Schade,

dem neuen Diakonanwärters  in Prenzlau. Ein Berliner – eine Großstadtpflanze –

ob der wohl zu uns Uckermärkern passt?!

Erleben Sie hautnah die Ränkespiele der Prenzlauer Ratsherren und einen durchaus amüsanten

etwas weinerlichen alten Pastor Pauli mit seiner gestrengen gutherzigen Haushälterin Dorothea,

die den neumodischen Tomaten doch so gar nichts abgewinnen kann.

 

Der 2. Akt führt Sie in einen saftigen Ehestreit mit einer frigiden Hausfrau und einem Hausherren,

der seiner Magd Catrin ein wenig zu sehr zugetan ist.

Bringt unserer Herr Schade im Rahmen seiner seelsorgerischen Tätigkeit den häuslichen Frieden zurück?  

Die Liebe ist hier nun der rote Faden und dieser führt uns in Schades Heimatstadt Berlin

und zu einem unkeuschen Fräulein mit einer cleveren Frau Mama. Und siehe da, 

Herr Schade gerät in ernst zu nehmende Verwicklungen.

Erleben Sie pfiffiges Weibsvolk so wie es eben auch heute noch ist.

 

Der 3. Akt: Fakt ist, dass der Herr Schade nun doch in Prenzlau verbleibt,

dem Ansinnen der Prenzlauer Bürgerschaft nachgibt und die Diakonstelle annimmt –

und auch hier spielen die Prenzlauerinnen und der wortgewandte Ratsherr Jordan eine wesentliche Rolle. Doch nach 8 weiteren Jahren ….

Die Pestilenz ist zurück in Prenzlau und wütet grausig durch die Straßen.

Auch den Schade erwischt es. Was ihm wohl geschieht und was wird aus der Magd Catrin,

die doch einstmals den Prenzlauer Hausherren tröstete? Eins verrate ich, das Schicksal führt die beiden zusammen  -

und ein wenig Verführung ist auch wieder dabei.

 

Manchmal kriegt ein zartes Seelchen dabei auch einen roten Kopf und lächelt verschmitzt. Sind Sie so jemand?

Keine Angst – auch unsere jüngsten Zuschauer wird es freuen –

ein fulminantes Ende mit einer Hochzeit und Glockengeläut setzt alles ins rechte Licht.

 

Die vielen Mitwirkenden sorgen für Spaß vor und - Sie gestatten - natürlich auch hinter den Kulissen.

 

Anspruchsvoll ist auch in diesem Jahr wieder die Herausforderung an das gesamte Ensemble,

die unmittelbare Nähe zum Publikum lässt uns Ihre Emotionen erleben.

 

Sie waren schon mal da! – Kann nicht sein, dieses Spektakel haben Sie definitiv noch nicht  gesehen.

 

Also „lass dich überraschen, schnell kann es geschehen“, dass wir uns beim Spektakel in der Marienkirche wiederseh´n.

 

Kommet, höret, sehet!

 

Ihre Regisseurin

Stephanie Schilling